Reihen-6-Zylindermotor

 

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Einführung: Der Plan ist vom bekannten Modellmotorenbauer Hubert Schillings. Das Projekt Reihenmotor ist ein 6 Zylinder-Reihenmotor. Er ist wassergekühlt mit eigener Wasserpumpe und hat anstelle eines Vergasers eine Einspritzung. Der Motor hat 60 cm3 und wird  mit einem dran montierten Elektromotor gestartet. Es ist ein Viertakter mit obenliegenden Nockenwellen. Teile wie Anlasser, Einspritz- und Wasserpumpe  sind nicht auf den Plänen, da muss ich selber was erfinden. Ebenso findet man wenig Bilder oder Infos zu diesem Motor im www. So jetzt aber die Bilder...

Zum ersten Eindruck mal einen Blick auf ein Plan-Blatt werfen.

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Der unterste Teil des Motorblockes wurde CNC gefräst.  Auch zu sehen ein Kugellager der Kurbelwelle. Weitere Bearbeitungen erfolgen auf  der Fräse manuell. ( Mit meiner CNC muss ich halt langsamen Vorschub und geringe Spanstärken fahren, aber ich hab ja Zeit.)

 

Bodymitte.JPG (68647 Byte)Bodymitte (1).JPG (61193 Byte)

Im nächsten Schritt wird der obere Motorblock zweiseitig auf der CNC gefräst. Er fast die obere Hälfte der Kurbelwelle, sowie die wassergekühlten Zylinder. Parallel dazu dreh ich die Zylinder und die Kolben auf der Drehbank. Die CNC arbeitet ja auch ohne mich. So kann ich bequem weitere Teile fräsen. 

 

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So die Pleuel sind mal auf der einen Seite NC gefräst. Jetzt säge ich sie aus, um sie auf der anderen Seite ebenfalls zu fräsen. Die Bohrungen muss ich noch mit einer Reibahle auf Mass reiben. Das Pleuel wird unten noch halbiert, um es auf die Kurbelwelle montieren zu können, dazu braucht es natürlich noch zwei Gewinde. In die geriebenen Bohrungen kommen dann später noch Bronze Lagerbüchsen.

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Der Zylinderkopf hat seine grobe Form erhalten. Zu sehen auf der Unterseite die kugeligen Brennräume. Jetzt bekommt er noch viele Bohrungen für Kerzen, Ventile und Einspritzung etc.

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Das Nockengehäuse, in dem mal später die Nockenwelle rotieren soll. Es wird auf die zwei schrägen Zylinderkopfflächen montiert.

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Ein erstes zusammen halten zeigt die Form des Motors und seine spätere Grösse.

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Der Zylinderkopf hat noch etliche Bearbeitungen bekommen.

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Da der Fräskopf weit genug hinauf ging, fräste ist stehend. Jetzt haben Nockengehäuse, Zylinderkopf und das Kurbelgehäuse alle die gleiche Länge bekommen.

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Nochmal ein Blick durch Kurbelgehäuse.

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Die Kurbelwelle ist am entstehen. Es ist eine zusammengesetzte, weil am Stück fertigen ist kein Problem, aber auf die Länge verzieht sie sich unweigerlich und läuft nicht rund.

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Auch die Pleuel haben ihre letzten Bearbeitungen bekommen. Gewinde, Zapfensenkungen, Brozelagerbuchsen sowie den  Trennschnitt vollenden die Pleuel, natürlich wurden die Buchsen noch ausgerieben.

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So, es geht mit der Kurbelwelle weiter. Die exzentrischen Zapfen werden angedreht. Das braune ist die Spannschablone, die halt während der Zügelpause leichten Flugrost bekommen hat, aber die wird ja auch nicht am Motor verwendet. Ja auf dem letzten Bild fehlen noch zwei, ich kann ja auch nicht ewig arbeiten. Weitere Bearbeitungen folgen.

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Die Kolben sind aus Aluminium, die Kolbenringe aus Grauguss.

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Das sind die Laufbüchsen aus Automatenstahl in welchen die Kolben sich auf und ab bewegen. Der Motorblock ist ja nur aus Alu.

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Hier ist die zweiteilige Motorfront, welche später die Antriebswelle auf nimmt. Frage bitte niemand warum zweiteilig, ich hab mich das nach dem ich es fertig hatte auch gefragt.

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Eine ganze Menge Lager wird in diesem Motor verbaut werden.

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Mal noch ein Foto von den Brennräumen durch die Zylinder hindurch. Jetzt sind Kerzengewinde und die groben Ventillöcher drinnen.

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So die Kurbelwelle macht Fortschritte. Ja es fehlen natürlich noch Schrauben, ist ja auch nur testweise montiert, wie auch das eine Pleuel. Weiter kommt noch hinten und vorne eine weitere Scheibe hinzu, mit der Antriebswelle und der Nockenantriebswelle.

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Habe mal heute die Antriebswelle gedreht.

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Die Kurbelwellenbohrung musste ich noch geringfügig erweitern im Durchmesser, da ich mit der CNC leichtes Untermass gefräst hab. Cooler Aufbau auf der Drehmaschine.

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Das sind die Kolbenbolzen, die die Kolben mit den Pleueln verbinden. Die Endstücke aus Bronze sind, damit die gehärtete Welle nicht an der Zylinderwand Schäden verursacht.

 

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Hab mal die 12 Ventilführungen gedreht. Ja an so einem Ventiltrieb sind viele Teile zu fertigen. (Ventile; Ventilführungen; Ventilfedern; Stössel; Nockenwelle etc...)

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Die zwölf Ventile sind jetzt auch fast fertig. Noch auf Länge drehen muss ich sie. Weiter geht es mit den Nocken der Nockenwelle, sowie der Einspritzung, da gibt es auch noch nette Teile zu fertigen.

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So die Ventile sind jetzt fertig, auf Länge gedreht. Musste dazu eine Spannhilfe fertigen, nur am Schaft zu spannen war mir zu gefährlich.

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Die ersten Teile der Einspritzung enstehen. Dies ist die Verbindung zwischen Einspritzdüse und Ansaugtrakt, noch nicht ganz fertig...

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Dieses Teil ist jetzt fertig. In das obere Gewinde kommt die Düse, links kommt Luft von der Drossel und rechts wird es an den Zylinderkopf montiert.

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Heute hab ich mich an das 22cm lange Loch durch das Nockenwellengehäuse gewagt. Auf der Fräse konnte ich das nicht bohren, also kurzer Hand die Drehe umgebaut. Ging super und der Bohrer verlief nicht wie gefürchtet.

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Die Einspritzung macht Fortschritte, die Düsen sind fast fertig. Noch einige Querbohrungen vollenden diese Teile. An die Messinghülse wird dann die Spritleitung gelötet.

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Ja es kommt dann mal noch ein schärferes Bild. Die Nocken haben ihre Form auf der CNC bekommen. -> zwei Gewindebohrungen, härten und schleifen folgen noch...

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Die Lagerplatten halten die Lager an Ort welche die Nockenwelle längs führen. Natürlich sind die Lagerplatten und die Gehäusedeckel auf der CNC gefräst.

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Die Nockenwelle ist eingepasst. Provisorisch hab ich auch mal die Zahnriemenritzel montiert.

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Hier hab ich mir noch eine Bohrschablone gefräst, damit ich die Gewinde für die Nockenfixierung 90° versetzt bohren kann. Zuerst muss ich natürlich noch die Nocken fein schleifen, auf der Drehe.

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Die Kurbelgehäuseenlüftung, Kühlwasseranschlüsse, Motorträger sowie die Ölablasschraube hab ich noch gefertigt.

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Der Benzinverteiler welcher die einzelnen Düsen mit Sprit versorgt.

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Die Einspritzpumpe wird ohne Plan hergestellt. Es wird eine einfache Zahnradpumpe.

 

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Der Impeller für die Kühlwasserpumpe entsteht auf der CNC.

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Nachdem die Nocken verputz sind und ein Gewinde haben, geh ich in den Garten und härte die Teile.

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Ventil durch Stösselführung und fertig eingesetztes Stössel, welche alle eine andere Länge haben.

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Das Schwungrad ist auch fertig, damit sollte der Motor runder laufen. Als Verdrehsicherung hab ich eine Madenschraube zwischen Welle und Schwungmasse gesetzt.

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Das Anlasserritzel ist auswechselbar auf der Schwungmasse montiert, ganz schön viel Zähne.

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Die Ansaugung hab ich weichgelötet, mit kleiner Flamme. Jetzt muss ich halt noch etwas verputzen. Die Drosselklappe fehlt ja auch noch.

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Die Benzinpumpe und ihre Freundin die Wasserpumpe haben ihren festen Platz am Motor bekommen. Halter wurden gefertigt, sowie Riemenräder.

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Schalter für Zündung ein und Anlasserknopf.

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Den Motorhalter musste ich verlängern, weil die Wasserpumpe in Weg kam. Hab ich mit Kühlmittel auf Beat's BF20-CNC gefräst.

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So die Drosselklappe ist auch soweit fertig, hoffe dass es klappt, hab da selber was kreiert. 

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Der Auspuff ist aus Stahl und hartgelötet.

 

 

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